Diese Startups aus Sachsen solltet Ihr Euch merken!

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Auf unserer Cebit-Tour haben wir uns jede Menge spannende Unternehmen angesehen, die in den kommenden Jahren für Furore sorgen könnten. Hier eine Auswahl mit Startups aus Dresden und Leipzig

3D Interaction Technologies – Dreidimensionale Visualisierungen komplexer Maschinen.

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Am Tablet erklärt Fanny Schiel, wie ihr Startup die Arbeitsweise von Maschinen visualisiert. Foto: Stephan Hönigschmid

Das Ende 2014 gegründete Dresdner Startup 3D Interaction Technologies erstellt dreidimensionale Visualisierungen für die Industrie. „Unsere Kunden nutzen die Visualisierungen für die Vermarktung, aber auch mit Hilfe von Echtzeitdaten für die Überwachung von Maschinen“, sagt Fanny Schiel, die sich bei 3D um Marketing und Sales kümmert. Der Klassiker seien dabei Maschinen, in die man nicht hineinschauen könne, die jedoch erklärungsbedürftig sind, so Schiel.

Zur Veranschaulichung der Prozesse hat das Dresdner Startup unter dem Namen „Govie“ extra ein eigenes Medium kreiert. Govie stellt dabei ein Verbindung der Worte Movie und Game dar. Es kombiniert die Vorzüge des Videos – die dramaturgisch durchdachte, szenisch gegliederte Erzählung der Produktstory – mit der Interaktionsfreiheit des Computerspiels.

Auf diese Weise kann die Animation beispielsweise jederzeit angehalten werden. Außerdem ist es möglich, einzelne Komponenten heranzuzoomen. Zu den Kunden von 3D gehören unter anderem weltweit führende Hersteller von Vakuumpumpen und Halbleiterhersteller. Aktuell beschäftigt die Firma 16 feste Mitarbeiter und je nach Projekt freie Mitarbeiter.

Den Gründerstandort Dresden bewertet 3D positiv. „Wir sind hier durch Vereinigungen wie Silicon Saxony gut vernetzt. Außerdem sind wir mit der Förderung durch die Sächsische Aufbaubank sehr zufrieden“, sagt Schiel und fügt an: „Die Aufmerksamkeit für Startups könnte zwar in Dresden noch etwas besser sein. Dresden ist in dieser Hinsicht sicher nicht mit Berlin zu vergleichen, aber Berlin ist ja nicht weit weg.“

http://3dit.de/

Binee UG – Die intelligente Mülltonne, die beim Mülltrennen hilft.

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Martin Jähnert von der binee UG mit der von seinem Startup entwickelten Mülltonne. Fabiane Buchheister von der Firma EWE tauscht sich mit dem Gründer fachlich aus, weil die Erkenntnisse auch für ihr Unternehmen interessant sind. Foto: Stephan Hönigschmid

Ausgangspunkt der Idee der binee UG ist die Unsicherheit der Menschen, welchen Müll sie in welche Tonne werfen sollen. Die Gründer haben deshalb eine mit Sensoren ausgestattete intelligente Mülltonne erfunden, die genau erkennt, welches Material eingeworfen wird.

„Der Nutzer bekommt per Display eine Rückmeldung, was mit dem Müll passiert und außerdem einen Gutschein, mit dem er wieder etwas Neues kaufen kann. „Hintergrund ist, dass die Hersteller von Elektrogeräten gesetzlich verpflichtet sind, 45 Prozent des Elektroschrotts zurückzunehmen“, sagt Gründer Martin Jähnert und fügt an: „Durch die Verknüpfung mit einer App kann der Nutzer genau sehen, wie groß sein Einfluss auf die Umwelt ist, wenn er beispielsweise sein Handy fachgerecht entsorgt.“

Binee wurde im Februar 2015 in Dresden von fünf Gründern gestartet. Seit März gehört die Firma dem neuen Jahrgang des Leipziger SpinLab an. „Wir arbeiten jetzt an der Kommerzialisierung und sind dafür unter anderem im Gespräch mit Städten und Elektromärkten, um deren Entsorgung effizienter zu gestalten“, so Jähnert.

http://www.binee.com/

Apoly GmbH – Eine gemeinsame Online-Plattform für lokale Apotheken.

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Luca Christel ist einer der drei Gründer der Apoly GmbH. Foto: Stephan Hönigschmid

Ziel der Leipziger Apoly GmbH ist es, lokale Apotheken mit digitalen Kunden zusammenzubringen. „Wir möchten den Apotheken vor Ort mit unserer Online-Plattform einen neuen Verkaufskanal ermöglichen. Auf diese Weise bekommen diese zusätzliche Kunden und der Verbraucher erhält schneller seine Medikamente“, sagt Geschäftsführer Luca Christel. Das Unternehmen greife damit einen Trend auf, den es beispielsweise auch im Lebensmittelbereich mit Lieferservices gebe, so Christel.

Auf der Webseite sollen die Kunden per Pillenkonfigurator die Möglichkeit haben, ihren Wunschlieferanten auszuwählen und sich dafür zu entscheiden, ob sie lieber ein teures Markenprodukt oder eine preiswerte Nachahmung haben möchten. Das Geschäftsmodell der Apoly GmbH beruht darauf, dass sie für die Vermittlung der Kunden von den Apotheken eine Provision erhält.

https://www.apoly.de/

#Anzeige. Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Landeshauptstadt Dresden.

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