Ohne Outlook geht es nicht

Weil viele Unternehmen nicht darauf verzichten wollten, entwickelte das Chemnitzer Startup Comcrypto eine Verschlüsselungslösung, die unabhängig vom Mailprogramm funktioniert. Für Privatleute ist sie kostenlos. 

Georg Nestmann, Andreas Lange, Alexander Woeschka und Hendrik Nöll (von links) sind die Gründer von comcrypto. Foto: Jens Moldenhauer/PR

Georg Nestmann, Andreas Lange, Alexander Woeschka und Hendrik Nöll (von links) sind die Gründer von comcrypto. Foto: Jens Moldenhauer/PR

Chemnitz. Edward Snowden brachte sie auf die Idee: Eine einfache und unkomplizierte Verschlüsselungssoftware für E-Mails von mittelständischen Unternehmen und der Industrie. Doch obwohl die Kunden des Chemnitzer Startups Comcrypto damit zufrieden waren, störte sie noch eine Kleinigkeit.

„Sie haben uns auf der Cebit 2016 gesagt, dass sie unser Produkt „encurity“ zwar gern verwenden möchten, allerdings nicht mit unserem E-Mail-Programm, sondern weiterhin mit Outlook“, sagt Alexander Woeschka, der sich in dem Startup um Marketing und Vertrieb kümmert.

Diese Weiterentwicklung habe alles in allem zehn Monate gedauert und sei durchaus kompliziert gewesen. „Die Zeit war notwendig, weil wir ja keine Abstriche bei der Qualität und den hohen Datenschutzstandards machen wollten“, so Woeschka.

Trotzdem konnte Comcrypto pünktlich zur diesjährigen Cebit liefern. Herausgekommen ist eine Anwendung, die unauffällig im Hintergrund läuft und die Mails unabhängig vom E-Mail-Programm verschlüsselt. „Vora…

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen