„Dresdens Technologiezentren haben die falsche Philosophie“

Im Founderella-Interview erklärt TU-Wirtschaftsprofessor Michael Schefczyk, warum Startups eine Chance für Sachsen sind, was bei der Förderung der Unternehmen schief läuft und weshalb im Wirtschaftsministerium eine Angstkultur herrscht.

Portrait Schefczy-542

Prof. Michael Schefczyk in seinem Büro an der TU Dresden. Foto: Stephan Hönigschmid

Founderella: Herr Prof. Schefczyk, wie schätzen Sie das Potenzial der Startup-Szene in Sachsen ein?

Prof. Michael Schefczyk: Ich glaube, wir haben in Dresden und auch in Leipzig und ein bisschen auch in Chemnitz eine sehr gute Ausgangssituation. Vor allem aus den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gehen viele technische Innovationen hervor.

Trotzdem ist es kein Selbstläufer, weil beispielsweise in Fraunhofer-Instituten Leute arbeiten, die zwar gerne Wissenschaftler sind, aber oft keine Firma gründen wollen. Ich sitze häufig tollen Forschern gegenüber, denen ich sage, Mensch, mach’ doch bitte auch unternehmerisch etwas aus der Idee.

Fehlt das Potenzial, die Ideen zu kommerzialisieren?

Zum Teil schon. Das gelingt in anderen Kontexten besser. So haben wir in Berlin eine sehr lebendige Startup-S…

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen