Vom Dresdner Flüchtlingshelfer zum Modeschöpfer

Der Fotograf Kristijonas Duttke hat ein Label für Kleidung gegründet, das für Toleranz und Mitmenschlichkeit wirbt. Wegen Pegida verschob er sein Vorhaben um zwei Jahre.

Kristijonas Duttke im winterlichen Flüchtlingscamp am Strehlener Platz. Foto: Krisitjonas Duttke

Kristijonas Duttke im winterlichen Flüchtlingscamp am Strehlener Platz. Foto: Kristijonas Duttke

Dresden. Eigentlich wollte Kristijonas Duttke schon vor zwei Jahren ein eigenes Modelabel kreieren. Von Männerunterwäsche bis hin zu einem eigenen Label für die Stadt Dresden hatte er einige Ideen und tüftelte bereits am Design.

Allerdings passierte dann etwas, was ihm einen Strich durch die Rechnung machte. „2015 kamen bekanntlich die Pegida-Demonstrationen so richtig in Schwung. Ich habe das Projekt dann erstmal auf Eis gelegt, weil ich Angst hatte, dass ich durch den starken lokalen Bezug meiner Kleidung von den Demonstranten vereinnahmt werde“, sagt der 31-Jährige.

Als jemand, der zur Hälfte litauisch ist, weil seine Mutter von dort kommt, wäre ihm das äußerst unangenehm gewesen. Schließlich liegen ihm Weltoffenheit und Toleranz sehr am Herzen.

Untätig blieb Duttke trotzdem nicht. Als er seine Pläne f…

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Stephan Hönigschmid – Gründer von Founderella

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