Infineon kauft Dresdner Startup

124 Millionen Euro bezahlt der Chipkonzern für die Übernahme. Er interessiert sich besonders für eine Technologie der Firma. 

Dresden. Die Infineon Technologies AG kauft das Dresdner Startup Siltectra. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Siltectra hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Kristalle materialsparend bearbeiten lassen. Diese auch unter dem Namen Cold-Split-Technologie bekannte Anwendung soll genutzt werden, um Siliziumkarbid-Wafer zu splitten. Dadurch kann die Anzahl der Chips aus einem Wafer verdoppelt werden. Mit dem Venture Capital-Investor MIG Fonds, dem bisherigen Haupteigner, wurde ein Kaufpreis von 124 Millionen Euro vereinbart.

„Diese Akquisition wird uns dabei helfen, unser exzellentes Portfolio auch bei dem neuen Material Siliziumkarbid auszubauen. Unser Systemverständnis sowie einzigartiges Know-how bei der Dünnwafer-Technologie werden ideal durch die Cold-Split-Technologie und die Innovationskraft von Siltectra ergänzt“, sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon. 

Gemeinsames Arbeiten an der Serienreife

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