Reichste Frau Deutschlands steigt bei Freitaler Startup ein

Mehrere Investoren stecken 3,4 Millionen Euro in die Firma. Die Verpackungsspezialisten wollen mit dem Geld international durchstarten.

Ronald Claus von Nordheim, Michaela Wachtel, Marcus Stein, Dr. Sascha Bach (v.l.n.r.) führen die Geschäfte von „watttron“. Foto: „watttron“

Freital. Gute Nachrichten für die Freitaler Verpackungsspezialisten von „watttron“. Wie das Startup mitteilt, hat es eine Finanzierung über 3,4 Millionen Euro erhalten. Der Geldsegen kommt von der Beteiligungsgesellschaft SKion von BMW-Milliardenerbin Susanne Klatten, dem Technologieinvestor Constantia New Business aus Österreich, der LAUDA DR. R. WOBSER Beteiligungs-GmbH sowie dem Technologiegründerfonds Sachsen. 

Plattformtechnologie auch für andere Märkte 

„Das ist eine sehr wichtige Unterstützung für den nächsten großen Schritt“, freut sich Marcus Stein, Geschäftsführer der „watttron“ GmbH. Mit Hilfe der vorhandenen Plattformtechnologie wolle man zukünftig Kundenanforderungen weltweit bedienen.

„Unsere Strategie war es von Anfang an, langfristig orientierte Investoren zu gewinnen, die uns mehr geben können als Wachstumskapital. Wir profitieren auch von ihren Erfahrungen, und kommen so unserem Ziel näher, Marktführerschaft in unterschiedlichen Industriebereichen aufzubauen“, sagt der Geschäftsführer.

Das sächsische Technologie-Startup „watttron“ entwickelt und produziert neuartige Heizsysteme, die in Industrieprozessen zum punktgenauen Erhitzen eingesetzt werden. Die patentierte Heiztechnologie optimiert Verpackungen, so dass bei der Herstellung möglichst wenig Material und Energie verwendet werden müssen. Das Verfahren gestattet die präzise Temperatursteuerung auch bei großen zu heizenden Flächen und erleichtert damit die Verarbeitung von biobasierten und recycelten Materialien. 

Schneller Ausbau des Unternehmens geplant

Die aktuelle Wachstumsfinanzierung soll die weitere Entwicklung von „watttron“ beschleunigen und es dem Unternehmen ermöglichen, Global Player zu beliefern. Der Aufbau einer Serienproduktion steht ebenfalls im Fokus. Zu den Kunden von „watttron“ gehören unter anderem Unternehmen wie Procter & Gamble sowie Reckitt Benckiser. Mit dem eingeworbenen Kapital will „watttron“ Partner in neuen Industriezweigen wie der Biotechnologie, Chemie sowie in der 3D-Elektronik gewinnen, Geschäftsbeziehungen im amerikanischen Markt festigen und mit der Erschließung der asiatischen Märkte beginnen.

Chancen jenseits des Verpackungsmarktes

„Wir sind seit rund zwei Jahren Kooperationspartner von ‚watttron‘, weil wir bereits 2018 den Nutzen der patentierten Heiztechnologie über den Verpackungsmarkt hinaus gesehen haben und aktiv unterstützen“, unterstreicht Dr. Gunther Wobser, geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA.“

watttron.de

 

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