So überleben Startups die Coronakrise

#Werbung – Ein Startup zu gründen und erfolgreich zu führen ist selbst in wirtschaftlich starken Zeiten eine Herausforderung. Jetzt mitten in der Coronakrise scheint diese Aufgabe schier unlösbar. Wie es dennoch gelingen kann, erfahren Sie im Beitrag.

Die Krise als Chance. Obwohl die Zeiten für Gründer nicht einfach sind, bieten sie auch neue geschäftliche Gelegenheiten. Foto: Jagrit Parajuli via Pixabay

Nahezu jede Branche hat durch die internationalen Lockdowns, Reisebeschränkungen und eine sinkende Nachfrage in den vergangenen Monaten immense Verluste hinnehmen müssen. Erschwert wird dieser Umstand durch große Unsicherheiten: Wann sorgt ein Impfstoff endlich wieder für normale Verhältnisse? Sind auch Veranstaltungen und Messen im Jahr 2021 und sogar darüber hinaus in Gefahr? Welche Partner und Kunden gehen durch die Krise verloren?

Schwierigkeiten und Chancen der Pandemie

Die Startup-Szene ist besonders von Investoren, Networking und Risikofreude abhängig. Allesamt Dinge, die während der Ausbreitung des Coronavirus deutlich zurückhaltender in Erscheinung treten. Trotzdem haben junge Unternehmensgründer gegenüber traditionsreichen Großunternehmen auch einen entscheidenden Vorteil: Sie sind wendiger und können die Chancen der neuen Situation – vor allem im Bereich der Digitalisierung – schneller für sich nutzen.

Finanzielle Hilfe für Startups während Corona

Die deutsche Bundesregierung – ebenso wie die Regierungen zahlreicher anderer Länder – hat schnell reagiert, um Unternehmen und Selbständige durch die finanziell schwere Zeit zu helfen. Fällt wegen fehlender Aufträge zu wenig Arbeit an, können Startups Mitarbeiter nach wie vor zur Kurzarbeit anmelden. Sie können auf diese Weise Lohnkosten sparen, da diese vom Staat kompensiert werden. In der Folge bleiben funktionierende Teams erhalten und Kündigungen müssen nicht ausgesprochen werden.

Der nächste Schritt ist der Gang zum Steuer- und Bankberater. So ist es möglich, dass die Umsatzsteuer gestundet und die Steuervorauszahlung für das nächste Jahr aufgrund fehlender Einnahmen vorab gesenkt wird. Zahlreiche Bundesländer – allen voran Bayern – bieten Startups Kredite und Förderprogramme an. Hier sollten sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Praktische Tipps für den Weg durch die Krise

Startups sind bei der schwierigen Aufgabe, die ihnen bevorsteht, auch abseits der staatlichen Hilfen nicht auf sich allein gestellt. So hat der Business-Verlag Haufe eine umfangreiche Liste an News, Vorschriften, Empfehlungen und hilfreichen Tools zusammengestellt, von der Unternehmer aller Art profitieren können. Junge Gründer finden dort unter anderem Handlungsempfehlungen zu Remote Leadership und dazu, wie virtuelle Teamführung oder das Onboarding während der Krise in der Praxis aussehen können.

Die Gründerszene sollte nun ihren Hang zur Kreativität und dem „thinking outside the box“ nutzen, um auf neue Art Umsatz zu generieren und sich so nicht nur über Wasser zu halten, sondern die Krise in einen Erfolg zu verwandeln. Neue Vertriebswege und neue Produkte können entwickelt werden. Ein Startup mit Expertenwissen auf einem bestimmten Gebiet kann beispielsweise Beratungsdienstleistungen und virtuelle Schulungen anbieten.

Digitalisierung wird immer wichtiger

Traditionelle Unternehmen haben vor Corona häufig nach dem Motto „Business as usual“ gearbeitet. Seit der Krise hat ein Umdenken stattgefunden. Firmen, die nun zum ersten Mal mit dem Konzept Home Office konfrontiert sind, werden plötzlich zu potentiellen Kunden für Startups aus dem Bereich Digitalisierung. Diese einmalige Chance sollte sich ein junger Gründer nicht entgehen lassen.

Fazit

Ein hundertprozentig sicheres Geheimrezept gegen die Krise gibt es nicht. Doch mit den Unterstützungsangeboten der Bundesregierung und ein wenig Mut, neue Wege zu bestreiten, hat ein Startup durchaus gute Chancen, die aktuelle Situation möglichst schadlos zu überstehen. Der innovativen Gründerszene ist dieser Erfolg zu wünschen.

– Der Newsletter –
Stephan Hönigschmid – Gründer von Founderella

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