Sunfire wird Europäische Aktiengesellschaft

Blick auf die Firmenzentrale von Sunfire in Dresden-Seidnitz. Foto: Sunfire
Dresden. Das Dresdner Elektrolyse-Unternehmen Sunfire hat die Rechtsform gewechselt. Das teilte das Unternehmen mit. Statt einer Aktiengesellschaft (AG) firmiert Sunfire nun als Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea – SE). „Mit der Umwandlung in die SE hat Sunfire nun eine Rechtsform, die zu einem zukunftsorientierten Unternehmen passt und unseren internationalen Ansatz reflektiert“, sagte CEO Nils Aldag. Im Zuge der Umfirmierung wird Sunfire nach eigenen Angaben einen SE-Betriebsrat sowie eine Teilhabe der Mitarbeiter im Aufsichtsrat einrichten.
Arbeitgeber für 650 Mitarbeiter
Seit der Gründung im Jahr 2010 hat sich Sunfire von einem Cleantech-Startup zu einem internationalen Unternehmen mit über 650 Mitarbeitern entwickelt. Heute liefert das Unternehmen Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion im industriellen Maßstab an internationale Energiekonzerne, Raffinerien und Stahlwerke, und arbeitet mit Projektentwicklern zusammen. Aktuell hat Sunfire nach eigenen Angaben ein Auftragsvolumen von über 800 Megawatt. Die Firma sei dabei vor allem Partner für industrielle Großprojekte.