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– Der Newsletter –
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Jenaer Startup entwickelt Batteriesystem für die Energiewende
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Olaf Conrad (li.), Geschäftsführer der JenaBatteries GmbH, und Unternehmensgründer Tobias Janoschka vor ihrer metallfreien Redox-Flow-Batterie. Foto: Raike Schwertner für JenaBatteries GmbH
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Batterien spielen eine zentrale Rolle bei der Energiewende. Allerdings basieren sie derzeit häufig auf der Lithium-Ionen-Technologie, welche bei der Herstellung Umweltprobleme verursacht. Das Startup JenaBatteries will dies nun ändern. In Kürze plant es die Markteinführung von metallfreien Redox-Flow-Batterien. Sie sollen laut Unternehmensangaben ein nachhaltiger und ressourcenschonender Energiespeicher für Bereiche wie zum Beispiel Solar- und Windkraftanlagen sein.
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Keine seltenen Rohstoffe nötig
Von konventionellen Akkus unterscheidet sich die Technologie dadurch, dass die Energie nicht in festen Elektroden gespeichert wird, sondern in einem skalierbaren System aus Tanks und elektrochemischen Zellen. Als Speichermedium dienen in diesem Fall keine Metalle, sondern metallfreie, sogenannte organische Salze, die in Wasser aufgelöst und in Tanks gefüllt werden. Hierdurch ist die Batterie nicht brennbar, sicher und von seltenen Rohstoffen unabhängig. „Metallfreie Flussbatterien nutzen simple Speicherstoffe, die in Europa hergestellt werden können. Wir senken damit die Importabhängigkeit in Zeiten knapper Ressourcen erheblich“, sagt einer der Gründer von JenaBatteries, Tobias Janoschka. Das Konzept sei flexibel einsetzbar und in zahlreichen Anwendungen, wie zum Beispiel der Pufferung von Solarstrom, der Netzstabilisierung oder auch in Ladestationen für die E-Mobilität, eine echte Alternative zu Lithium-Akkus, so Janoschka.
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Ursprünge der Technologie aus dem Jahr 1949
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Die dahinterstehende Redox-Flow-Technologie ist in ihren Grundzügen nicht ganz neu. Sie wurde 1949 in Deutschland erfunden und danach lange vergessen. Die Herausforderung besteht darin, sie wirtschaftlich zum Einsatz zu bringen.
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Bewerbungsgespräche in Corona-Zeiten: Auch Künstliche Intelligenz hat Vorurteile
Gerade in Corona-Zeiten finden viele Bewerbungsgespräche online per Videoschalte statt. Dabei kann es vorkommen, dass nicht nur der Personaler das Gespräch bewertet, sondern im Hintergrund ein Algorithmus mitläuft. Wie ein Bericht des Bayerischen Rundfunks herausfand, können sich Unternehmen nämlich jetzt von Künstlicher Intelligenz (KI) helfen lassen, wenn sie neue Mitarbeiter rekrutieren wollen.
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Brille bringt Negativpunkte
Im Rahmen einer Recherche testeten die Journalisten die Software eines Münchner Startups. Dabei zeigte sich, dass auch der Einsatz von Technik Nachteile mit sich bringt. Denn obwohl Maschinen eigentlich keine Vorurteile haben, sind trotzdem bestimmte Muster zu beobachten. So brachte der Test mit einer Schauspielerin hervor, dass eine Brille die Ergebnisse der KI in Hinblick auf Dinge wie Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion und Verträglichkeit verschlechterte. Trug sie hingegen ein Tuch, verbesserten sich die Werte.
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Auch Hintergrund und Helligkeit wichtig
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Ein wichtiger Faktor war zudem der gewählte Hintergrund. Ein Bild an der Wand oder ein Bücherregal fielen dem Algorithmus positiv auf. Ähnlich war das bei der Helligkeit im Raum. War es heller, kamen die Persönlichkeitsmerkmale mehr zur Geltung.
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Newsflash
- Siebenstellige Finanzierung für Leipziger Startup Pamyra:
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Das Leipziger Vergleichsportal für Speditionen Pamyra hat eine siebenstellige Summe von Investoren erhalten. Wie Deutsche Startups zuerst berichtete, haben ein nicht genanntes Family Office, GeCoin und Altinvestoren wie der Technologiegründerfonds Sachsen das Geld aufgebracht. Es solle vor allem in den Ausbau neuer Software-Lösungen für Unternehmen fließen, hieß es.
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- Dresdner Gründer für Startup-Preis nominiert:
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Der Mitgründer und Geschäftsführer Daniel Bock vom Dresdner Startup Morpheus Space ist in der Kategorie „Gründer des Jahres 2021“ unter den Finalisten für den German Startup Award. Wie der Bundesverband Deutsche Startups mitteilte, findet die Preisverleihung aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie ursprünglich geplant am 6. Mai live im Berliner Tipi am Kanzleramt statt. Vielmehr wird der Galaabend in drei Shows zerlegt, die ab dem 4. Mai im Internet gestreamt werden.
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- Inkubator sucht neue Teilnehmer: Der HHL Digital Space in Leipzig sucht neue Teilnehmer für sein Inkubatorprogramm. Wie die Verantwortlichen informierten, können sich Interessenten noch bis zum 31. März für die dritte Klasse des zwölfwöchigen Programms bewerben. Wer ausgewählt wird, fängt am 6. Mai mit der Arbeit an. Der HHL Digital Space will Gründern in der Ideenphase helfen, ein marktfähiges Produkt zu entwickeln.
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TOP 5
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Dresdner Firma erstellt Briefe von der Intensivstation
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Dresden. Die Firma „Was hab’ ich?“ stellt am Uniklinikum Dresden erstmals automatisiert persönliche Briefe für Angehörige beatmeter Patienten zur Verfügung. Wie das gemeinnützige Unternehmen mitteilte, hat es im EU-geförderten Forschungsprojekt IntelliLung eine Software zur Erstellung von Briefen für Angehörige beatmeter Patientienten auf der Intensivstation entwickelt. Intensiv-Briefe seit 2026 am Dresdner Uniklinikum Damit können den Angaben zufolge erstmals voll automatisiert leicht …
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Diese Lehren zieht ein Starökonom aus der größten Krise
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Wer Krisen besser verstehen will, sollte sich mit vergangenen Krisen beschäftigen. Das Buch "Keynes on Air" gibt einen gut verständlichen Einblick in die Zeit der Großen Depression. New York/London. Eine Bank nach der anderen bricht zusammen. Die Börse stürzt dramatisch ab. Die Menschen sind verzweifelt. Wie soll es weitergehen? Das kapitalistische System steht in den 1930er-Jahren vor seinem Ende. …
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116 Bewerbungen für Sachsens Gründerpreis
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Dresden. Die diesjährige Bewerbungsphase für den Sächsischen Gründerpreis ist abgeschlossen. Wie die Innovationsplattform Futuresax mitteilte, gingen insgesamt 116 Bewerbungen aus ganz Sachsen ein. Im Vergleich zum Vorjahr seien das 17 Prozent mehr. Die Bewerber kommen demnach aus 14 Branchen, wobei Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Software und Medizin / Gesundheit einen Schwerpunkt bilden. 48 Einreichungen kommen aus dem ländlichen Raum, der …
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Nachhaltigkeitspreis für Patientenbriefe aus Dresden
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Dresden. Das Projekt „Patientenbriefe“ der Dresdner Firma „Was hab‘ ich?“ hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Gesundheit stärken“ erhalten. Wie die Firma mitteilte, zeichnet der Preis Vorreiter des nachhaltigen Wandels im Gesundheitswesen aus. Unter zahlreichen Nominierten und fünf Finalisten wählte die Jury das Patientenbrief-Projekt als Sieger des diesjährigen Preises aus. Sie würdigte es als Vorreiter für nachhaltige Kommunikation – …
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Sunfire wird Europäische Aktiengesellschaft
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Das Dresdner Elektrolyse-Unternehmen Sunfire ist auf Wachstumskurs. Eine neue Rechtsform soll die internationalen Ambitionen verdeutlichen. Dresden. Das Dresdner Elektrolyse-Unternehmen Sunfire hat die Rechtsform gewechselt. Das teilte das Unternehmen mit. Statt einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) firmiert Sunfire nun als Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea - SE). „Mit der Umwandlung in die SE hat Sunfire nun eine Rechtsform, die zu einem …
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